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Betta's

Kampffische

Der Betta, auch bekannt als Siamesischer Kampffisch, ist ein beliebter Aquarienfisch. Während die meisten Fischarten in ihrem Aussehen kaum Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen aufweisen, zeigt der Betta eine enorme Vielfalt an Farben und Flossenformen. Man denke an Flossenformen wie Halfmoon, Spadetail, Crowntail und Veiltail, und Farbarten vom schwarz-weißen Samurai bis zum farbenfrohen Koi, Copper, Metallic und Dragon.

Anfällige Flossen

Viele langflossige Bettas haben aufgrund des Gewichts ihrer ausgewachsenen Flossen Probleme beim Schwimmen, wodurch sie sich selbst die Flossen abbeißen, um sich zu entlasten. Es sind sogar Fälle bekannt, bei denen Flossen buchstäblich brechen, weil sie durch übermäßige Züchtung größer sind, als der Fisch tragen kann.

Idealer Lebensraum

Ein Betta fühlt sich am wohlsten in einem kleinen Aquarium von etwa 30 bis 50 Litern, bei einer Wassertemperatur um 26 °C, mit vielen Pflanzen und wenig Wasserströmung. Wählen Sie eine größere Anubias-Art und einige Schwimmpflanzen – Kunstpflanzen und Steine mit scharfen Kanten sollten Sie besser vermeiden, da sich der Fisch daran verletzen könnte.

Bettas sind Labyrinthfische: Sie nehmen ihren Sauerstoff an der Wasseroberfläche auf. Stellen Sie sicher, dass die Lufttemperatur über dem Wasser der Wassertemperatur entspricht – ein Aquarium mit Deckel ist daher empfehlenswert.

Kein Gesellschaftsfisch

Ein Betta ist kein geeigneter Fisch für ein Gesellschaftsaquarium. Männchen sollten immer einzeln gehalten werden: Ihr aggressives, territoriales Verhalten macht andere Bewohner unsicher. Setzen Sie niemals ein Männchen und ein Weibchen zusammen in dasselbe Aquarium – das Weibchen würde dies nicht überleben.

Mehrere Weibchen zusammen

Mehrere Weibchen zusammen zu halten ist möglich, vorausgesetzt das Aquarium ist geräumig mit viel Bepflanzung und Versteckmöglichkeiten, sodass jeder Fisch ausreichend Territorium hat. Die Weibchen bestimmen untereinander ihre Rangordnung, und das geht nicht freundlich zu. Wählen Sie Weibchen von ungefähr gleichem Alter, gleicher Farbe und Größe – ein Fisch, der als „Fremdkörper“ auffällt, wird so gut wie garantiert zum Opfer, erkennbar an beschädigten Flossen.

Zucht

Männchen bauen Schaumnester an der Wasseroberfläche, am liebsten zwischen Schwimmpflanzen. Bei der Zucht legen sie ihre Eier hier hinein, bis sie schlüpfen. Die Zucht von Bettas erfordert viel Geduld, Wissen und vor allem Platz: Ein Nest kann schnell 100 Eier enthalten, und innerhalb weniger Monate müssen die jungen Männchen von den Weibchen und voneinander getrennt werden – bei 70 jungen Männchen bedeutet dies 70 separate Aquarien.

Vorher gut informieren

Informieren Sie sich immer gut über eine Fischart, bevor Sie sie anschaffen – nicht nur bei Bettas. Passt die Art zu Ihrem aktuellen Fischbestand? Wie groß kann der Fisch werden? Welche Wasserwerte und welches Futter benötigt er? Mit diesen Antworten vermeiden Sie Überraschungen im Nachhinein.

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