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De Japonica garnaal

Die Japonica-Garnele

Japonica-Garnelen stammen ursprünglich aus Japan und sind dank Takashi Amano in der Aquaristik populär geworden.

Aussehen

Diese Garnelen werden etwa 3 bis 4 cm groß. Weibchen werden 1 bis 2 cm größer als Männchen, und bei ausgewachsenen Tieren ist dieser Unterschied gut zu erkennen. Das Geschlecht ist auch an der Zeichnung auf dem Körper erkennbar: Weibchen haben eine Linie mit längeren Streifen, Männchen eine gepunktete Linie.

Pflege

Die gewünschte Wassertemperatur liegt bei etwa 25°C. Japonica-Garnelen mögen ein gut bepflanztes Aquarium – lieber zu viele Pflanzen als zu wenige – und leben gerne in einer Gruppe von mindestens 10 Garnelen. Je größer das Aquarium und je mehr Pflanzen, desto größer kann die Gruppe sein. Sie lieben auch Catappa-Blätter.

Achtung: Japonica-Garnelen können problemlos aus einem Aquarium ohne Deckel klettern, achten Sie daher auf einen gut schließenden Deckel.

Vergesellschaftung mit Fischen

Kleinere Garnelenarten werden oft von Kugelfischen und Kampffischen gefressen – dies sollte bei der Zusammenstellung eines Aquariums berücksichtigt werden. Japonicas sind etwas größer und kommen gut mit frechen Aquarienbewohnern zurecht, obwohl es beim Füttern von Mückenlarven schon mal zu einem „Tauziehen“ kommen kann.

Die Erfahrungen bei der Vergesellschaftung mit größeren Fischen wie Skalaren variieren stark – dies hängt stark von der Einrichtung, der Regelmäßigkeit der Fütterung und davon ab, ob die Fische bereits von klein auf mit Garnelen zusammenleben.

Warum Japonicas so beliebt sind

Sie halten das Aquarium nicht nur sauber, viele Menschen entscheiden sich für diese Art, weil sie sich nicht unkontrolliert in einem Aquarium vermehren: 10 Garnelen bleiben 10 Garnelen (es sei denn, eine entweicht durch einen offenen Deckel).

Fortpflanzung

Wenn ein Weibchen bereit zur Befruchtung ist, gibt es einen Geruch ab, auf den die Männchen begeistert reagieren. Nach der Befruchtung trägt das Weibchen ihre Eier als gräuliche „Wolke“ unter ihrem Schwanz, wobei sie regelmäßig Wasser darüber strömen lässt. Sobald die Eier ausgewachsen sind, entlässt sie ihre Jungen.

Junge Japonicas benötigen Brackwasser zum Überleben – in einem Süßwasseraquarium überleben sie höchstens ein oder zwei Tage. Für kleinere Aquarienfische sind die winzigen Jungtiere eine willkommene Delikatesse.

Beim Kauf beachten: Die „Mini Japonica“ ist eine andere, kleinere Art, die sich sehr wohl in einem Süßwasseraquarium vermehrt.

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